SONAMBIENTE Berlin 2006
SONAMBIENTE Berlin 2006
ARTISTS LIST
[dy'na:mo], Wien, A
Alfred Behrens, Berlin, D
Maria Blondeel, Gent, B
Jens Brand, Koln, D
Candice Breitz, Berlin, ZA
Janet Cardiff/George Bures Miller, Berlin, CDN
Nicolas Collins, Chicago, USA
Paul DeMarinis, San Francisco, USA
Joanna Dudley, Berlin, AUS
Ulrich Eller, Norderheistedt, D
David First, New York, USA
Terry Fox, Koln, USA
Seppo Grundler, Graz, A
Gut & Rist aka Gutarist, Berlin/ Zurich, D/CH
Robert Jacobsen, Nettlingen, D
Rolf Julius, Berlin, D
Katja Kolle, Viersen, D
Christina Kubisch, Berlin, D
Hans Peter Kuhn, Berlin, D
Tilman Kuntzel, Berlin, D
Kalle Laar, Munchen, D
Bernhard Leitner, Wien, A
Aernout Mik, Amsterdam, NL
Robin Minard, Weimar, CDN
Helen Mirra, Chicago, USA
Carsten Nicolai, Berlin, D
Andreas Oldorp, Hamburg, D
Finnbogi Pe'tursson, Reykjavik, IS
Robin Rimbaud aka Scanner, London, GB
Julian Rosefeldt, Berlin, D
Klara Schilliger/Valerian Maly, Bern, CH
Jan-Peter E.R. Sonntag, Oldenburg/Berlin, D
Atau Tanaka, Paris, J
Ana Torfs, Brussel, B
Guy van Belle, Brussel/Berlin, B
Edwin van der Heide, Utrecht, NL
Maurice van Tellingen, Amsterdam, NL
Carl Michael von Hausswolff & freq_out orchestra, Stockholm, S
Kris Vleeschouwer, Brussel, B
Heinz Weber, Berlin, D
Miki Yui, Dusseldorf, J
Ricardo Miranda Zuniga, Ridgewood, NY, NIC/USA
http://www.sonambiente.net/
netmusic
Das Internet selbst wird in der Netzkunst zum Kunstort. Seit den Neunzigern vervielfaeltigen sich mit den technischen Verfeinerungen des Internet die Ansaetze, diesen von jedermann zugaenglichen Ort kuenstlerisch zu nutzen. Nicht selten sind die Arbeiten selbstreflexiv und nehmen direkt Bezug auf das Medium. In dem ausgewaehlten Projekt Approximations/Contradictions von Ana Torfs werden Artefakte unterschiedlicher Kunstformen zu einem intimen Portrait verschiedener Saenger synthetisiert: Besetzungsliste, dokumentarische Filmeinstellungen, Kostuemierung, Musikauswahl dienen dazu, den individuellen und sehr persoenliche Zugang zum Gesang und im Besonderen zu den Liedern von Hanns Eisler hervorzukehren. Speziell durch die fuer das Internet typische interaktive Nutzerfuehrung dieses Projektes, wird der Rezipient mit dem intimen Charakter der Arbeit konfrontiert.
Die Netzmusik von Guy van Belle / Akihiro Kubota society of algorithm hat einen sehr anderen Ansatz: Ihnen geht es um kollaborative Praxis und um eine Prozessualisierung der Musik. Besucher der Website koennen ueber einen Online-Feedback-Mechanismus mit langsamen Veraenderungen in den Visualisierungs- und Sonifikationsprozess der Algorithmen eingreifen.

Eine Gruppe sehr talentierter, unterschiedlicher Menschen interpretiert Lieder aus dem Hollywooder Liederbuch von Hanns Eisler. Die zusammengefuegte Darstellung hat etwas sehr Unterhaltsames und Schoenes, aber auch Beunruhigendes und Bezwingendes.
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Waehrend des Festivals laesst society of algorithm auf Grundlage einer evolvierenden Matrix, die als Bild und Klang ausgelesen wird, ein Internet-Stueck entstehen.
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