weblogart@yahoo.com


 

Welt in Sicht #1

16.2. - 16.3.2008 im Kunstpanorama,
Kunsthalle Luzern

Vernissage: Freitag, 15. Februar, 19 Uhr.

Welt in Sicht #1

Barbara Davi
Hubert Dechant
Isabelle Krieg
Jos Näpflin
Giacomo Santiago Rogado
Margot Zanni

In Anlehnung an einen alten Seefahrerruf spielt die Ausstellung Welt in Sicht auf das Reisen und auf das Wechseln von kulturellen und geografischen Räumen an. Ähnlich wie der Seefahrer, der nach der Weite des Wassers wieder Land in Sicht bekommt, begegnen die Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung künstlerischen Positionen, die sich mit dem Entwurf von Welten auseinandersetzen. Sie befragen unser herkömmliches Denken über Räume und ihre geografischen, kulturellen und gesellschaftlichen Codierungen und stellen diesen alternative Ordnungssysteme entgegen. Dabei werden Fragen aufgeworfen, die in einer von Mobilität und von schnellem Austausch geprägten Zeit immer dringlicher werden.
Welt in Sicht versteht sich als eine Folge von Ausstellungen, die in wechselnder Konstellation an verschiedenen Orten gezeigt werden. Die erste Station vereint Arbeiten von Barbara Davi, Hubert Dechant, Isabelle Krieg, Jos Näpflin, Giacomo Santiago Rogado und Margot Zanni und wird vom 16. Februar bis 16. März 2008 im Kunstpanorama Luzern zu sehen sein; ein Jahr später wird im Ausstellungsraum Klingental in Basel eine weitere Station andere künstlerische Positionen vorstellen.

Kuratorinnen: Annamira Jochim und Barbara von Flüe

KUNSTPANORAMA LUZERN

Frauenkunstpreis 2007

Stiftung Frauenkunstpreis
Stiftung, Frauen, Kunst, Preis, Bern, Bundesstadt, Schweiz

Frauenkunstpreis 2007 -
Sylvia Hostettler
www.sylviahostettler.ch

Blickfelder 2008

Blickfelder 2008 – 5. bis 17. März
12. Theaterfestival für ein junges Publikum
http://blickfelder.ch


Face to Face

"Face to Face ist gleichsam eine Reise durch die Kunstgeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wie auch durch Kontinente und Länder, von Deutschland bis in die Dominikanische Republik, und von Santiago de Chile bis nach New York."

erke von 100 Künstlern aus Lateinamerika, ebenfalls aus den vergangenen 50 Jahren.

Im zweiten Teil von Face to Face werden Werke der folgenden Künstler gezeigt: Waltercio Caldas, Luis Camnitzer, Lygia Clark, Carlos Cruz-Diez, Antonio Dias, Dan Flavin, Ellsworth Kelly, Guillermo Kuitca, Julio Le Parc, Sol LeWitt, Vik Muniz, Barnett Newman, Hélio Oiticica, Nelson Ramos, Robert Ryman, Mira Schendel, Richard Serra, Jesús Rafael Soto, Cy Twombly

Daros Exhibitions - Aktuelle Ausstellung

Open(ing) Source

Open(ing) Source

"To open the source code is one of the most significant processes in our contemporary technological landscape -the main reference is the free software culture or so called open source culture-. Opening the code means to share and to make something free. In the Open(ing) Source project what matters is to open, to share, some genetic/migratory information of the first participants of Open(ing) Source."

Open(ing) Source
Is an open project initiated by Alejandra Acosta, Diana Camacho y Andrés Burbano.

Carola Bürgi

Carola Bürgi: "Fly-paper" 2008
Eine begehbare Installation von Carola Bürgi in den Tenn-Kabinett-Räumen
9. März 2008 bis 4. Mai 2008

Installation "Fly-paper“ in den Tenn-Kabinett-Räumen im KKL Uffikon

Der Ort: Bei den Installationen geht Carola Bürgi immer vom Ort, seiner Geschichte, seinen architektonischen Eigenheiten und den Lichtverhältnissen aus.
Das Tennkabinett im KKL-Uffikon ist eine ehemalige Beerenpflückerinnen-Wohnung des Beeren-Kulturen-Bauernhofes auf dem Erli.

Die Idee: Ausgangspunkt der „Fly-paper“ - Idee sind die Fliegenfänger, ein Objekt, das auf Bauernhöfen seine Geschichte und Nützlichkeit hat. Daraus entwickelt die Künstlerin eine auf die fünf Räume übergreifende Installation mit transparentem Klebeband. Dieses ist an der Decke und auf dem Boden befestigt und nimmt dabei einzelne Räume fast vollständig ein. (Siehe Foto)

Die Installation im Raum: Der Besucher geht durch die Installation hindurch und entdeckt bei genauerem Hinsehen in ihr die Nuancen.
Je nach Lichteinfall und Position des Betrachters ist die Installation präsent oder verschwindet mehr oder weniger oder zeichnet sich fein im Raum ab. Die Zugluft versetzt zudem Teile der Installation in leises Vibrieren.
Der Betrachter geht durch die Räume und wirbelt ein bisschen Staub auf, der sich an den Klebstreifen absetzt. Dazu gesellen sich im Laufe der zwei Monate sicher auch noch einige Insekten. So wird die Zeit ihre Spuren hinterlassen.

Die Recherchen: Carola Bürgi suche nicht das Spektakuläre, sondern zielt auf die Wahrnehmung von Nuancen ab. Das Material der Installation stellt sich der Betrachterin, dem Betrachter aus einem ungewohnten Blickwinkel dar, sodass es neu entdeckt werden kann, ohne dass es seine Stofflichkeit verliert.
Bürgi interessiert es, der ständigen Wechselwirkung zwischen Materiell und Immateriell nachzugehen, Erscheinung und deren Auflösung, zwischen Existenz und Nichtexistenz.

CAROLA BUERGI
www.carolabuergi.ch
1967 Geboren in Luzern, 1967
Lebt in Lausanne und Sursee

Art and Culture down on the Farm
- .
kkl-uffikon.ch

Magmart_Video under Volcano”

.:: Casoria International Contemporary Art Museum ::.:

"Sabato 15 Marzo alle ore 18.30, presso il CAM_Casoria Contemporary Art Museum, si terr�la terza edizione di “Magmart_Video under Volcano”, Festival internazionale di video arte."

Die Kunst der Schöpfung

Genesis – The Art of Creation Genesis –
Die Kunst der Schöpfung
26.1.2008 – 27.4.2008

Das Zentrum Paul Klee widmet seine Frühjahrsausstellung einem Thema, das sowohl in der Kunst wie auch in der Genetik eine zentrale Rolle spielt: die Schöpfung. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Centraal Museum in Utrecht, Niederlande, konzipiert und für das Zentrum Paul Klee erweitert.



The five thematic sections
1. Genesis: creation before the discovery of the gene

2. Analysis: definition of the smallest living unit – the cell

3. Code: discovering and cracking the genetic code
4. Playing games: developing new forms based on analysed code
5. Chaos: subverting the dogma

In der Ausstellung vertretene Künstlerinnen und Künstler:
Jean Arp
Aziz & Cucher
Joseph Beuys
Max Bill
Ross Bleckner
Christine Borland
Jaq Chartier
Douglass Crockwell
Leonardo da Vinci (Faksimiles)
Agnes Denes
Mark Dion
Charles & Ray Eames
Mark Francis
Herbert W. Franke
David Fried
Fritz Glarner
Antony Gormley
Thomas Grünfeld
Mona Hatoum
Georg Herold
Floris Kaayk
Eduardo Kac
Wassily Kandinsky
Paul Klee
Thomas Kovachevich
Sol LeWitt
Aaron Marcus
Larry Miller
Vera Molnar
Piet Mondrian
Frieder Nake
Bruce Nauman
Georg Nees
Michel Paysant
Marc Quinn
Kathleen Rogers
Dieter Roth
Christa Sommerer & Laurent Mignonneau
Tomas Schmit
Lillian Schwartz
Karl Sims
Rudolf Steiner
Koen Vanmechelen
Woody & Steina Vasulka

paulkleezentrum.ch/


Lutz & Guggisberg

Lutz & Guggisberg
Leben im Riff
Ausstellung bis 13. April 2008


Lutz & Guggisberg: Tourist. 2002 -
diverse Materialien, 140 x 42 x 66 cm
Foto: Jeannette Mehr
Copyright: Andres Lutz & Anders Guggisberg,
Pro Litteris, Zürich 2008

Seit zehn Jahren arbeiten Andres Lutz (*1968) und Anders Guggisberg (*1966) zusammen und haben in dieser Zeit eine einzigartige, komplexe künstlerische Sprache entwickelt. Ihr lustvoll versponnener Kunstkosmos ist breit angelegt und umfasst Modelle, Skulpturen, Installationen, Malerei und Video und nimmt Absurdes ebenso wie auch Abgründe und Irrwege in sich auf.

Maurizio Cattelan in Bregenz

Maurizio Cattelan, 1960 in der norditalienischen Universitätsstadt Padua geboren, begann seine Karriere in den 1980er-Jahren mit dem Entwurf von antifunktionalen Designobjekten, bevor er sich entschied, in der Kunstwelt zu arbeiten, die er nach eigenem Bekunden »viel verlockender« fand. Seitdem ist Cattelan ein international gefragter Künstler geworden, obwohl er stets von sich behauptet hat, keiner zu sein. Aber ohne Widersprüche, Provokationen, ohne das Nebeneinander verschiedener Wahrheiten wäre sein Werk nicht das, was es ist. Diese Strategie, gepaart mit einer Bildmächtigkeit, die sich in unsere Erinnerung eingräbt, hat seinen Aktionen und Objekten den Weg in die wichtigsten internationalen Ausstellungshäuser geebnet und zu Beteiligungen an zahlreichen bedeutenden Gruppenausstellungen und Biennalen geführt.

Maurizio Cattelan - A Perfect Day, 1999
The artist’s gallerist Massimo De Carlo, adhesive tape
Installation, Galleria Massimo De Carlo, Milan
Photo: Armin Linke - Courtesy Galleria Massimo De Carlo, Milan
© Maurizio Cattelan

Stil bedeutet für Cattelan nicht mehr als eine bestimmte künstlerische Haltung, die sich in verschiedene Medien, Sprachformen und visuelle Lösungen übersetzen lässt. Jemand, der wie er ironische Distanz zum Grundprinzip seines Handelns gemacht hat, muss auf Flexibilität, niemals auf ein vorherzusehendes Endresultat setzen. Sollte das einmal nicht reichen, stiehlt er auch schon mal die Ideen seiner Kollegen oder eine ganze Ausstellung.
kunsthaus-bregenz.at

kostasvoyatzis.wordpress.com
mappstore.com
kunstschau.netsamurai.de


Mit der Silhouette eines brennenden Bregenz, über dem eine zum Schmetterschlag ausholende Faust dräut, zitiert Cattelan auf dem Ausstellungsplakat Hetzbilder der Nazis. Leiser gibt sich das Herzstück der Schau. Im weiten Raum liegen Marmorobjekte, die so aussehen wie dezent verhüllte und fein säuberlich aufgereihte Leichen. Und als würde das Grauen selbst noch nicht frostig genug sein, hat Cattelan dafür gesorgt, dass die Temperatur auf der ansonsten gespenstisch leeren Etage um einige Grade heruntergeregelt wurde. Das Kunstmuseum - eine Kältekammer der Beklemmung. (Virtuosen des Schocks - Von Stefan Lüddemann - Osnabrücker Online)

Ein Grab fürs Leben .tagblatt.ch/

Maurizio Cattelan - Untitled, 2007 Stuffed animals -
Installation view Kunsthaus Bregenz, 1st floor
Photo: Markus Tretter © Maurizio Cattelan, Kunsthaus Bregenz


Swiss Video Art of the 70s and 80s. A Reconstruction

Schweizer Videokunst der 70er und 80er Jahre. Eine Rekonstruktion
Swiss Video Art of the 70s and 80s. A Reconstruction
15..3.-4.5.2008

Silvie & Chérif Defraoui -La traverse du siècle II, 1988
Videoinstallation - Foto : Georg Rehsteiner
© Silvie Defraoui / 2008 Kunstmuseum Luzern


Mit Videoinstallationen und -bändern von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern, die teilweise aus dem Fundus der Künstlerateliers stammen, fokussiert die Ausstellung die Anfänge der Videokunst in der Schweiz und die Entwicklungen bis zum Ende der 80er Jahre.
Die Präsentation legt besonderen Wert auf Authentizität sowie auf ein umfassendes Erlebnis der räumlich-installativen und auch der auditiven Qualitäten der Werke.
Diese Reflexion der Aufführungspraxis will das Bewusstsein für das vergängliche Medium schärfen. Zugleich wird eine historische Epoche der Videokunst thematisiert, die für den gegenwärtigen Diskurs von grosser Bedeutung ist.

With video installations and video tapes by Swiss artists, some from the store-rooms of the artists’s studios, the exhibition focuses upon the beginnings of video art in Switzerland and its developments until the end of the 1980s. The presentation lays particular emphasis on authenticity and on a comprehensive experience of the works’ spatial aspects, the way in which they act as installations, and also their acoustic qualities. The reflection of performance practice seeks to intensivy an awareness of this transient mdium. At the same time it takes as its theme a historical era of video art which is of great importance for contemporary discourse.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler / Participating artists: Hanspeter Ammann, René Bauermeister, Marie-José Burki, Geneviève Calame, Chérif & Silvie Defraoui, Jürg Egli, Alexander Hahn, Klara Kuchta, Eric Lanz, Urs Lüthi, Christian Marclay, Dieter Meier, Gérald Minkoff, Guido Nussbaum, Muriel Olesen, Jean Otth, Pipilotti Rist, Janos Urban, Hannes Vogel, Anna Winteler

In Zusammenarbeit mit / In collaboration with Aktive Archive (HKG Bern, SIK Zurich, BAK), kuratiert von / curated by Irene Schubiger

kunstmuseumluzern.ch
/